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Pinocchio: naseweiss, lustig, weltberühmt



Pinocchio, gehört zu den geheimnisvollsten und faszinierendsten Büchern des 19. Jahrhunderts in Italien. Der Roman der Kindheit, der in fast alle Sprachen der Welt übersetzt worden ist, hat wie kein anderes Buch Literaten, Pädagogen, Theaterund Filmregisseure, Puppenspieler und bildende Künstler zu den unterschiedlichsten Bearbeitungen und Deutungen angeregt. Sicher machen die vielen Möglichkeiten der Interpretationen den Reiz und die Zeitlosigkeit der zauberhaften Geschichte aus. Der Journalist und Kaffeehaus- Bohèmien Carlo Collodi, der allen Ideologien skeptisch gegenüberstand, wollte mit Pinocchio jedoch nur eine Geschichte schreiben, die die Kinder nicht langweilen und ihnen vor allem gefallen sollte. Das weltberühmte Kinderbuch wurde erstmals 1881 als Fortsetzungsgeschichte in einer italienischen Kinderzeitschrift veröffentlicht. Die Geschichte hatte in Italien einen so großen Erfolg, dass sie kurze Zeit später (1883) als Buch mit Illustrationen von Enrico Mazzanti erhältlich war. Mit seiner hölzernen Figur, die am Ende der Geschichte ein Menschenkind wird, hat Carlo Collodi eine der meistillustrierten.

Figuren der Weltliteratur erschaffen. Die unvergängliche Faszination, die von Collodis Pinocchio- Roman ausgeht, liegt wohl in dem zeitlosen Thema begru.ndet: dem der Metamorphose eines Kindes, seinen Weg vom Stu.ck Holz zum zivilisierten Menschenwesen. Das Buch gibt uns auch Mut, u.ber all die Anforderungen, die das Erwachsenwerden an uns stellt, das „ewige Kind“ in uns nicht zu verlieren. Ingrid Ramm-Bonwitt erzählt die Geschichte Carlo Collodis und seiner eigenwilligen Holzfigur, die zu den großen Klassikern der Kinderliteratur zählt. Über 150 großartige, meist farbige Pinocchio- Illustrationen vieler bekannter Ku.nstler bereichern das Buch.
Velegt bei Wilfried Nold in Frankfurt am Main, 2011 


175 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Zeichnungen


Erhältlich bei Wilfried Nold

 

 

Presse

TaunusZeitung 04/02/2011: Kleiner Kerl ganz groß